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Online-Coaching und die Coaching-Branche als Thema

Coaching in der Literatur der letzten Wochen

Im November-Dezember-Heft 2007 von “Wirtschaft + Weiterbildung“ beschäftigte sich Irene Portnoy mit Online-Coaching. Als Mutter von 3 Kindern mit Zusatzausbildung Personalentwicklerin will sie nach der Elternzeit zurück ins Berufsleben. Welche Ziele sie wirklich dann anstrebt, wollte Sie über Online-Coaching klären.


 


Der ausführliche Artikel beschreibt ihre Erfahrungen mit dem Medium. In einem eigenen Kasten finden sich Online-Coaching-Anbieter mit Adresse, Kommunikationsweg und Preis.


 


In einem Interview, das Chefredakteur Martin Pichler von „Wirtschaft + Weiterbildung“ mit Daniela Sauermann, Gründerin von „frauen-coachen-frauen-de“ führte, wurde das Thema Online-Coaching weiter vertieft. Fragen wie „welche Fähigkeiten sollte ein Online-Trainer mitbringen?“, „wie läuft virtuelles Coaching ab?“, „in welchen Fällen würden Sie den Coaching-Auftrag ablehnen oder an Kollegen überweisen?“ bis hin zu „warum haben Sie sich für diese Methode entschieden?“ oder „was fehlt Ihnen beim Online-Coaching“? wurden besprochen und sind im Heft 11/12, 2007 von wirtschaft + Weiterbildung ab S. 46 ausführlich dargestellt.


 


Im gleichen Heft beschäftigt sich Klaus Eidenschink, mit der Frage „Wie geldgierig darf ein Coach sein? Der Vordenker Eidenschink stellt die „Gretchenfrage“, ob ein Arzt – oder auch ein Coach – der finanziell davon abhängt, dass sein Kunde krank bleibt – oder unselbständig, unwissend beim Coach – nicht das Wesen von Beratung und Coaching ins Gegenteil verändert.


 


Er greift wichtige Punkte wie „Marktprinzipien können auch korrumpieren“ oder „Schutz vor Abhängigkeit“ ebenso auf wie den „unglaublichen Umsatzdruck“ auf Unternehmensberater.


 


Die 5 wichtigsten Punkte, die Eugen Schmid in seinem Buch „Coaching verkaufen (Orell Füssli, 2007) erwähnte, stellt Chefredakteur Pichler diesem Artikel voran: Verzicht auf Selbstinszenierung, Vorsicht bei Werbeversprechen, klare Kundenorientierung, dosierte Psychologie und untermauerte Glaubwürdigkeit.


 


 


Coach-Business


 


In den letzten Monaten gab es mehrere Artikel und Beiträge, die sich mit dem Geschäft des Coach beschäftigen. Marketing, Akquisition und PR werden zunehmend Themen in einem Mark5tm, der gefüllt von aus- und nicht ausgebildeten Coachs auf Kunden trifft, die immer anspruchsvoller werden, und Firmen, die zwar interessiert sind, aber auch so eigene Vorstellungen über den „Freiheitsgrad“ des Coaching und die „Anpassungsleistungen“ durch Coaching haben.


 


In Wirtschaft + Weiterbildung 4/2007 wird Jenny Rogers, Executive Coach und Direktorin der Beratungsgesellschaft „Management Futures Ltd“  zitiert. Sie schrieb das Buch „Developing a Caoching Business“. Sie spricht einerseits cvon 3 wichtigen „Kaufsignalen“ beim  Coaching wie Informationen über den potenziellen Coach, Vereinbarungen über den Coaching-Umfang und wichtige Einzelheiten über die Coaching-Sitzungen.


 


In diesem Artikel wird auch ein neues Buch von Giso Weyand, „Sog-Marketing für coaches“ beschrieben (Verlag ManagerSeminare, Bonn 2007, 2. Auflage). 3 Elemente sind dabei für Giso Weyand, Experte für Beratermarketing, wichtig: Positionierung -. Wie besonders wirken Sie?, Inszenierung –wie spannend sind sie?, Profilierung- wie bekannt sind sie? (Wirtschaft + Weiterbildung, 04-2007, S. 42ff).


 


Dazu passt auch ein Artikel aus „Training“, vom Juli/August 2006 über „Berufstraum oder Traumberuf?“ – Neue Berufsperspektive: Trainer, Coach, Berater. Bernhard Kuntz, Inhaber eins auf Bildungs- und Beratungsthemen spezialisierten Readtions- und PR-Büros in Deutschland, formulierte dabei 12 Tipps für angehende Trainer und Berater. Die wichtigsten dabei: Vorerfahrung analysieren und Zielgruppen definieren und die privaten Ziele nicht vergessen dabei. Handfeste Produkte formulieren, keine Ideen nur. Nachprüfbare Argumentation hält er ebenfalls für sehr wichtig. Marketinginstrumente sind dauerhaft anzusiedeln. Niemand kauf Beratungs- und Bildungsleistungen spontan, auch Auftreten und Argumentation muss überzeugend sein, da der Kunde oft das Gefühl hat „Die Katze im Sack“ zu kaufen, weil er die Leistung nicht „anfassen“ kann. (Training, Nr. 5 Juli/August 2006, S. 36ff)


 




Neue Ausgabe der Trigon-Themen

Die Nummer 4/2007 von Trigon-Themen widmete sich „Coaching und Mentoring“.  Eine erste Übersicht der Beiträge: “Trigon-Coaching-Jubiläumskonferenz“, „Kernbegriffe der Coaching-Szene 2007“ (Befragungsergebnisse), „Coal-Pools..“, „Coaching - ein Beitrag zu mehr Autonomie“, „Gruppen- und Team-Coaching“, „Abgrenzung von Coaching und Mentoring“ sowie „zertifizierte Coaches – ein ABC“. Näheres unter www.trigon.at